Über uns


1998 kam Babusch ganz per Zufall als Findelkind zu uns. Er ist somit der eigentliche Begründer der Eichhörnchenstation Bülach.

Ich bin Krankenschwester und war immer schon vom Tiervirus infiziert. Hunde, Katzen und Pferde haben seit ich denken kann zu meinem Leben gehört.

Die Faszination für Wildtiere spürte ich immer schon. Heimlich hoffte ich, einmal einen kleinen Fuchs, ein Wildschwein oder ein Reh aufziehen zu dürfen. Dass mir besonders die Eichhörnchen ans Herz wachsen würden, hätte ich nie gedacht. Doch genau auf diese vifen Kobolde habe ich mich heute spezialisiert.

Ganz ehrlich - bei Babusch war ich am Anfang nicht sicher, was für ein Tier das eigentlich ist...

Seit einigen Jahren sind auch die Siebenschläfer dazu gekommen. Glücklicherweise fassen diese Tiere auch in der Deutschschweiz wieder Fuss.

Was mit einem einem einzelnen Findelkind anfing, ist zu einer Organisation angewachsen, die mittlerweile bis zu 150 Jungtiere pro Jahr aufnimmt. Aus einem Zufall und einem Hobby ist eine ernsthafte Aufgabe geworden!

Wenn ich heute „uns“ sage, steht da ein ganzes Team an freiwilligen Helfern dahinter:

  • Barbara Vaterlaus, die seit einigen Jahren nicht mehr wegzudenken ist und mittlerweile Spezialistin für Eichhörnchen und meine Stellvertretung geworden ist
  • „Eichhörnchenersatzmamas“, die bereit sind, jede Nacht alle zwei Stunden aufzustehen
  • Fahrer, die viele Kilometer machen, um die Tiere zu uns zu bringen
  • Der Tierrettungsdienst des Tierheims Pfötli, der immer wieder Fahrdienste übernimmt
  • Eine Tierärztin, die auch dann, wenn es ganz und gar nicht passt, immer noch da ist und auch nach hunderten von Notfällen immer noch die Kiste aufmacht und sagt: „Ui- was bist du denn für ein süsser kleiner Kerl?“ und ihr ganzes Fachwissen für die Kleinen einsetzt
  • Freunde, die neue Tannenäste bringen
  • Leute, die eine Patenschaft für die Jungtiere übernehmen
  • Manchmal ganz Unbekannte, die einfach mit einer Spende helfen
  • Menschen, die Nüsse sammeln und vorbei bringen.

Ich könnte noch vieles mehr aufzählen. Es ist einfach schön, dass immer dann, wenn man denkt: „Ok - das schaffen wir nicht mehr“, wieder eine neue Tür aufgeht.

Eva Karrer